Hofchronik & Fundament

Das geologische und historische Fundament in Tulling

Jedes technische System braucht ein stabiles Fundament – im Fall des Bundlechner SmartGrids wurzelt dieses Fundament tief in der Geschichte des Anwesens „beim Schneider“ in Tulling (Gemeinde Steinhöring). Die Betrachtung der lokalen Historie schlägt eine Brücke von den Urkräften der Natur zur modernen, autarken Hausautomation.

I. Geologie & Eiszeit (Vor ca. 20.000 bis 12.000 Jahren)

Das Anwesen liegt auf eiszeitlichem Terrain des Inn-Gletschers. Der 200 Tonnen schwere Findling („Stua“) und die Moränen aus Gletscherton prägen bis heute die Bodenbeschaffenheit und das Fundament.

II. Prähistorie, Antike & Bajuwaren

Nach keltischen Spuren errichteten die Römer hier eine Villa Rustica (benannt nach dem Verwalter Tullius). Um ca. 500 n. Chr. übernahmen die Bajuwaren den Namen – die Geburtsstunde von Tulling.

III. Die Ära Bundlechner ab 1906

Seit 1906 prägt die Familie Bundlechner das Anwesen „beim Schneider“ – heute verbunden mit dem Anspruch an langlebige und smarte Technik.

IV. Das Öl-Zeitalter (1972–2025) & Die vollständige Elektrifizierung

Die 1972 installierte Zentral-Ölheizung wurde im Dezember 2025 nach über 50 Jahren stillgelegt. Seit 2026 ist das gesamte Anwesen vollständig elektrizifiziert (Wärmepumpe, kein Verbrenner mehr).

V. Das SmartGrid-Zeitalter & Wärmepumpen-Transformation (2026)

Der logische und zukunftsweisende Schlussstein in der Evolution des Anwesens „beim Schneider“ ist die vollständige Transformation hin zu einem autarken, elektrifizierten SmartGrid im Jahr 2026 – nach dem endgültigen Abschied von der alten Ölheizung aus dem Jahr 1972.

1. Fundamentbau im eiszeitlichen Gletscherton

Der Baugrund in Tulling ist von den geologischen Spuren des alten Inn-Gletschers und stark wasserundurchlässigem Gletscherton geprägt. Für die schwere Außeneinheit der neuen Wärmepumpe wurde daher in Eigenleistung ein frostsicheres, verwindungssteifes Betonstreifenfundament errichtet – inklusive präziser Holzschalung und 8-mm-Armierung. Die Wärmepumpe selbst steht dabei vibrationsentkoppelt auf Bigfoot-Fundamenten und kommt ganz ohne feste Verschraubung aus.

2. Das Herzstück: Panasonic Aquarea T-CAP M-Series (R290)

Als zentraler Erzeuger arbeitet nun eine 16 kW starke Panasonic Aquarea T-CAP Monoblock-Wärmepumpe mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan). Die T-CAP-Technologie garantiert selbst bei eisigen Wintertemperaturen im oberbayerischen Voralpenland volle Heizleistung ohne Leistungsabfall.

3. Clevere Hydraulik & Kondensatmanagement

Statt klobiger Großpufferspeicher erfolgt die Anbindung an die bestehenden Radiatoren über eine direkte Volumenstromführung mit einem kompakten Volumen-Ausdehnungsgefäß – ideal abgestimmt auf variable Stromtarife. Die Ableitung und Versickerung des Kondensats wurde speziell an den lehmigen Baugrund angepasst, um Frostschäden und Staunässe im Winter zuverlässig zu verhindern.

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